Inside (20. April 2011)

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Inside (20. April 2011)

Beitrag  TotallyRobsessed am Do Apr 21, 2011 1:12 pm

Es gibt im Moment so viele Artikel/Interviews von/mit Rob.
Und ich kann sie nicht scannen. *schnüff*
Das Interview fand ich besonders gut, deshalb hab' ich es mal für PattinsonLife abgetippt. Ich hab' ja sonst nichts zu tun.
Und dann muss ich es natürlich auch hier einstellen.


"Ich glaube nicht, dass ich viele Rollen spielen kann!"

Wer den Namen Robert Pattinson hört, denkt sofort an den gut aussehenden Vampir Edward Cullen ("Twilight"-Saga). In "Wasser für die Elefanten" (ab 28. April im Kino) beweist der 24-jährige jedoch, dass mehr in ihm steckt als ein gewöhnliches Teenie-Idol!

Sie haben schon einmal mit Reese Witherspoon gearbeitet. In dem Film "Vanity Fair" spielten Sie ihren Sohn...


Ja, das stimmt. Es war meine erste Filmrolle. Ich meine, ich wusste damals noch nicht, was ich eigentlich mache. Ich habe diese Rolle zufällig bekommen. Ich hatte davor noch nie geschauspielert und bin fast durchgedreht. Reese kam zu meinem Trailer, bevor wir mit dem Drehen angefangen hatten, und meinte: "Hey, sollen wir zusammen den Text durchgehen?" Oder möchtest du über die Szenen sprechen?". Sie war damals schon unglaublich berühmt und hätte das nicht tun müssen. Und ich saß da in meinem kleinen Trailer. Ich wusste nicht, wie ich mich verhalten sollte.

Wie war es, sie wieder zu treffen?

Es war toll. Ich habe sie allerdings öfter in den letzten Jahren getroffen. Sie ist einfach wundervoll. Sie ist genauso wie in ihren Filmen. Sie verteilt ihre positive Ausstrahlung und Energie überall.

Wie oft habt ihr die Kuss-Szene geprobt?

(Lacht.) Eigentlich haben wir die Szene nicht geprobt. Es ging ziemlich schnell. Der ganze Dreh war sehr gut organisiert.

Können Sie sich an Ihren ersten Zirkusbesuch erinnern?

Ja, das war Zippo's Circus in London. Ich kann mich noch genau an das rote, kleine Auto, in dem der Clown herumlief, erinnern. Er hat das Auto aufgeblasen und die Autotür explodierte. Ich glaube, der Clown hat sich dabei den Fuß gebrochen. Können Sie sich das vorstellen? Ich war vielleicht fünf Jahre alt. Und meine Schwester schrie "Der Clown ist gestorben". (Lacht.) Vor zwei Jahren habe ich die Geschichte meiner Mutter erzählt, also, dass ein Clown gestorben ist, als ich das erste Mal im Zirkus war, und deshalb nie wieder gegangen bin, und sie meinte nur "Was erzählst du da? Der Clown ist nicht gestorben!" (Lacht.)

Sie sind wirklich nie mehr in einem Zirkus gewesen? Sind Sie traumatisiert?

Nein, ich würde nicht behaupten traumatisiert, aber ich war wirklich nie wieder dort. Ich hatte einfach nicht die Gelegenheit dazu.

Ihr Charakter studierte an einer renommierten Cornell-Universität. Könnten Sie sich vorstellen, selbst zu studieren, und was wäre dann wohl Ihr Hauptfach?

Ich weiß nicht, aber ich glaube eher nicht... (Lacht.) Ich schätze, ich würde "Internationale Beziehungen" studieren. Ich wollte mal in die Politik. Zu sagen "Ich interessiere mich für Politik und würde gerne Politiker werden" - das hört sich mittlerweile ziemlich lächerlich für mich an. Aber wer weiß...

Also wären Sie gerne ein Politiker?

Oh ja, aber ich möchte nicht die ganze Verantwortung haben.

Der Film "Wasser für die Elefanten" handelt von der wahren Liebe. Ist es für Sie einfacher, solch eine Rolle zu spielen? Haben Sie die wahre Liebe bereits erlebt?

Ja, das habe ich. Jeder Mensch kann zu diesem Charakter eine Beziehung aufbauen. Selbst wenn man noch nie geliebt hat, kann man sich vorstellen, wie es sich anfühlt. Ich mag die Geschichte. Die Szene, in der Marlena und Jacob davonlaufen, wurde öfter umgeschrieben. Sie sollte perfekt sein. Selbst, wenn die beiden nicht die beste Beziehung haben, ist sie doch trotzdem sehr solide. Ich kenne viele Menschen, die die seit vielen Jahren verheiratet sind, und bei weitem nicht so eine Verbindung haben. Ich wollte nicht als der Typ rüberkommen, der den Guten spielt und dann das Leben dieses Mannes zerstört, indem er dessen Frau stiehlt. Reeses Charakter erkennt nicht, wie wunderbar sie ist. Und ich mag es, dass Jacob ihr zeigt, dass eine viel tollere Frau in ihr steckt, als sie selbst zu glauben vermag. Das alleine befriedigt ihn schon. Er möchte nicht nur eine Affäre mit ihr, sondern vor allem, dass sie anfängt, an sich selbst zu glauben. Ist das nicht schön?

Was gefällt Ihnen persönlich so sehr an solch untypischen Liebesgeschichten?

Ich weiß es nicht. Ich glaube nicht, dass ich viele Rollen spielen kann. Ich lese mir ein Drehbuch durch und muss es einfach fühlen. Ich habe viele Angebote, aber oft bin ich nicht der Meinung, dass ich diese Rolle richtig spielen könnte.

Wie war es, mit einem Elefanten zu drehen?

Bevor ich das Drehbuch oder das Buch gelesen hatte, hat mich der Regisseur, Francis Lawrence, zu dem Gehege mitgenommen, in dem Tai, der Elefant aus dem Film, lebt. Später habe ich herausgefunden, dass das ein Trick war, um genau die Schauspieler für den Film zu gewinnen, die er haben wollte. Jeder Schauspieler, der Tai kennengelernt hat, hat sofort Ja gesagt. Ich habe so ungefähr vier Stunden mit Tai gespielt. Ich habe ihm einen Ball zugeworfen, den er mit dem Rüssel gefangen hat. Den Ball hat er dann wieder zu mir zurück geworfen. Ich dachte mit, okay, selbst wenn das der schlechteste Film wird, den ich je gemacht habe, es ist mir egal. Ich möchte mit diesem Elefanten arbeiten.

Sind Sie ein Tierfreund? Können Sie sich noch an Ihr erstes Haustier erinnern?

Ich hatte 18 Jahre lang eine Hündin. Sie hieß Patty. Sie war toll. Jetzt habe ich einen neuen Hund.

Was für einen Hund?

Einen Streuner. Er ist aus Louisiana., dort haben wir die letzten beiden "Twilight"-Filme gedreht. Es gab da ein Tierheim, dort werden die Hund nach nur zehn Tagen eingeschläfert, wenn sie kein zu Hause finden. Ich habe diesen kleinen Hund gesehen, und da war es um mich geschehen.

Was für eine Rasse?

Weiß ich nicht. Ein Mix von allem. Er sieht aus wie eine Hyäne.

Was machen Sie, wenn sie nicht arbeiten? Sie können ja nicht einfach in eine Bar oder einen Club gehen, ohne dass Sie von Ihren Fans erkannt werden.

Doch, da gibt es schon ein paar Orte. Es hat mir deshalb auch gefallen, dass wir in L.A. gedreht haben. Hier kenne ich mich aus, ich weiß, wo ich hingehen kann.

Und was machen Sie in Ihrer Freizeit? Lesen, Filme ansehen, Freunde treffen?

Ich schaue sehr viele Filme.

Haben Sie einen Lieblingsfilm? Oder vielleicht sogar mehrere?

Kürzlich habe ich den Film "White Material" gesehen, den ich sehr gut fand.

Und ein Lieblingsbuch?

Mein Lieblingsbuch ist "Money" von Martin Amis.

Machen Sie noch Musik?

Ja, ein bisschen. Um Lieder zu schreiben, muss ich depressiv sein. (Lacht.) Ich muss weinend aufwachen, und darüber schreibe ich dann Songs.


Was bringt Sie zum Weinen?

Ich habe erst vor Kurzem geweint. Ich glaube, ich habe "Die Reise der Pinguine" gesehen. Ein schrecklich trauriger Film!

Sie leben jetzt in Amerika. Vermissen Sie England? Vermissen Sie die europäische Lebensweise?

Oh ja. Ich vermisse die Lichter in England. Das hört sich vielleicht komisch an, aber dort sind die Lichter irgendwie anders. Und ich vermisse Pints voller Bier.

Waren Sie mal auf der Schauspielschule?

Nein. Ich war mal in einer Theatergruppe. Aber das war kein richtiges Training. Vielleicht sollte ich Unterricht nehmen... (Lacht.)

Welche Szene war Ihrer Meinung mach die schwierigste?

Das ist gleich am Anfang. Als ich das erste Mal das Drehbuch gelesen habe, dachte ich, alles dreht sich um Reese und Christoph. Aber dann habe ich realisiert, dass ich in jeder einzelnen Szene bin. Ich sage nichts, aber ich bin da. Die emotionale Reise vieler Charaktere spielt sich in den ersten zwei Minuten ab, ohne dass etwas gesagt wird.

Die Geschichte beginnt mit einer Tragödie...

Das stimmt. Die Eltern von Jacob kommen weder im Film noch im Buch groß vor, aber trotzdem weiß man, dass sie tolle Menschen waren. Es passiert so viel in so kurzer Zeit. Die Eltern sind gestorben, und er musste feststellen, dass das Leben, wie es für ihn geplant war, wag ist. Er wurde aus seinem Haus geworfen, hat alles verloren. Die Welt hat Jacob den Mittelfinger gezeigt. Und er hat beschlossen, alles hinter sich zu lassen.

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Re: Inside (20. April 2011)

Beitrag  Gast am Do Apr 21, 2011 4:01 pm

Oh, was für ein tolles Interview . Alles komplett allein übersetzt oder war das schon in deutsch??
Rob als Politiker ? Nee, sorry, das will sich mein Hirn so gar nicht vorstellen... nachher endet er noch wie Arnie Schwarzenegger!
Jetzt bin ich neugierig auf die beiden Filme, der er da geguckt hat. "Die Reise der Pinguine" könnte ich mir zumindest ja mal angucken. Oder dieses Buch lesen, das er erwähnt hat .

Lieben Dank, Syl!

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Re: Inside (20. April 2011)

Beitrag  TotallyRobsessed am Do Apr 21, 2011 4:52 pm

, Sarah.
Das ist eine deutsche Zeitschrift. Die gibt's bei dir auch.
So gut ganze Interviews zu übersetzen bin ich dann doch nicht.
ich kann Englisch nur verstehen.

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Re: Inside (20. April 2011)

Beitrag  Gast am Do Apr 21, 2011 8:24 pm

Inside ist deutsch ?? Ups... Ich hätte dir jetzt abgekauft, dass du das übersetzt hast! Mann, das wäre deine Chance gewesen dich als die Super-Englisch-Übersetzerin hinzustellen .
Aber trotzdem Hut ab, dass du das alles abgetippt hast . Hat bestimmt ne Mega-Arbeit gemacht!

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Re: Inside (20. April 2011)

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